Geschichte der AV Igel

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Geschichte des Igels

 

Als Gründungsdatum gilt der 1. Mai 1871. Im Wintersemester 1870/71 trafen sich gelegentlich einige Freunde um Friedrich Gruner, den die Verbindung als Ur-Igel, als Gründer und Vater des Igels bezeichnet, zu gemeinsamen Aktivitäten.

 Sie nannten sich gegenseitig „Igel“, getreu dem Motto “gemütlich nach innen, stachelig nach außen”.

 Um an der 400-Jahres-Feier der Universität Tübingen als Korporation teilnehmen zu können, gründete sich der Igel 1877 offiziell als Verbindung unter dem Namen “Tübinger Gesellschaft Igel”.

 

Im Jahr 1879 erhielt der Igel durch Satzung, regelmäßige Konvente und geregelte Zuständigkeiten den Charakter einer klassischen Verbindung.

Einige Jahre später führte der Igel das Schlagen ein, von dem man 1920 wieder abkam.

Seit dem Ende der 80er Jahre des vorletzten Jahrhunderts wurde schließlich auch offiziell der Name „Verbindung Igel“ geführt.

Im Jahr 1898 wurde der Altenverein gegründet, der den Bau des Igelhauses begann, welches 1902 feierlich eingeweiht wurde.

Nach 1933 geriet der Igel zunehmend unter nationalsozialistischen Druck und wurde schließlich im April 1938 zusammen mit der Verbindung Virtembergia als “Kameradschaft Neithardt von Gneisenau” in den Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund eingegliedert.

 

Im Herbst 1947 rief Hans Hermann Teuffel den Igel neu ins Leben. Das Haus konnte jedoch erst im Wintersemester 1951/52 wieder vollständig bezogen werden, da es vorher vom Württembergischen Rechnungshof genutzt wurde.

Mit der Fertigstellung des Anbaus 1963 bekam das Igelhaus sein heutiges Aussehen. Da der 1.Mai 1871 als Gründungsdatum festgelegt ist, feierte der Igel 2001 sein 130-jähriges Bestehen.